Checkliste für SEO-Anfänger

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder erfolgreichen Website. Damit stellst du sicher, dass deine Inhalte leicht auffindbar und zugänglich sind, um das Beste aus deinem Online-Auftritt herauszuholen. Eine solide SEO-Strategie hilft dir dabei, indem sie den Traffic und die Sichtbarkeit deiner Website bei Suchmaschinen wie Google erhöht. In diesem Artikel stelle ich dir die ultimative Checkliste für SEO-Anfänger vor, die dir bei der Optimierung deiner Website helfen wird.

Wenn du neu in der SEO-Welt bist, kann die Vielzahl an Techniken und Strategien, die zur Anwendung kommen, überwältigend sein. Zum Glück gibt es einige grundlegende, bewährte Methoden, mit denen du beginnen kannst. Dazu gehören:

  • die Verbesserung des Grundverständnisses von SEO
  • die Entwicklung einer effektiven Keyword-Recherche und -Analyse,
  • sowie die Implementierung von Onpage-, technischen und Content-Marketing-Optimierungen.

Es ist von großer Bedeutung, deine SEO-Strategie ständig zu überwachen und anzupassen, um den sich ändernden Anforderungen von Suchmaschinen gerecht zu werden. Ein effektives Monitoring der Maßnahmen und die Nutzung von SEO-Tools ermöglichen eine permanente Verbesserung deiner Website.

Grundverständnis von SEO

https://www.youtube.com/watch?v=qpaC8muP1qE&embed=true

Was ist SEO?

SEO steht für Suchmaschinenoptimierung und ist ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketings. Es umfasst Techniken und Strategien, die zur Verbesserung der Sichtbarkeit und Platzierung deiner Website in den organischen Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google und Bing beitragen. Das Ziel von SEO ist es, durch höhere Rankings in den Suchergebnissen mehr Traffic und potenzielle Kunden auf deine Website zu bekommen.

Einige grundlegende Aspekte von SEO, die du als Einsteiger beachten solltest:

  1. Keywords: Das sind die Begriffe, nach denen Nutzer in Suchmaschinen suchen. Indem du relevante Keywords in deinem Content einbindest, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, für diese Begriffe gefunden zu werden.
  2. Technische Optimierung: Stelle sicher, dass deine Website schnell, sicher und benutzerfreundlich ist, um Besuchern eine optimale Nutzungserfahrung zu bieten. Es ist anfangs schwer vorstellbar, aber Google kann diese Punkte auswerten und verwendet sie für das Ranking.
  3. Content: Veröffentliche regelmäßig qualitativ hochwertige Inhalte, die relevante und nützliche Informationen für deine Zielgruppe liefern und deren Fragen beantworten. Übersichtlich und strukturiert kannst du das in einem Blog darstellen. Genau damit kannst du zudem deine Kompetenz für dein Thema und dein Business zeigen.
  4. Backlinks: Das sind eingehende Verlinkungen von anderen Websites. Je mehr vertrauenswürdige und thematisch passende Websites auf deine Seite verlinken, desto relevanter erscheint deine Website für Suchmaschinen.

Die Bedeutung von Suchmaschinen

Suchmaschinen, wie Google und Bing, sind die wichtigsten Quellen für organischen Website-Traffic. Sie haben enorme Macht, um Websites entweder sichtbar zu machen oder in den Weiten des Internets verschwinden zu lassen. Aus diesem Grund ist es essenziell, die Grundlagen von SEO zu kennen und Webseiten entsprechend zu optimieren.

Google ist mit einem Marktanteil von 83,5 % (Okt.2023) die dominierende Suchmaschine weltweit und verarbeitet täglich Milliarden von Suchanfragen. Daher ist es wichtig, deine SEO-Strategie in erster Linie auf Google auszurichten. Die Erfahrung zeigt, dass eine Optimierung für Google auch in anderen Suchmaschinen sehr ähnliche Ergebnisse bringen.

Zusammenfassend ist es für SEO-Einsteiger wichtig, ein grundlegendes Verständnis von SEO und dessen Bedeutung für den Erfolg einer Website in den Suchmaschinen zu erlangen. Indem du dich auf die wichtigen Aspekte von SEO konzentrierst, kannst du sicherstellen, dass deine Website sichtbar ist und organischen Traffic generiert.

Keyword-Recherche und -Analyse

Eine Keyword-Recherche und -Analyse, um deine SEO-Strategie zu optimieren und deine Zielgruppe effektiver zu erreichen.

Fundamente einer jeden Keyword-Recherche

Die Keyword-Recherche ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen SEO-Strategie. Dabei geht es darum, herauszufinden, welche Suchbegriffe (Keywords) deine potenziellen Nutzer verwenden, um die von dir angebotenen Produkte oder Dienstleistungen zu finden. Die Ziele der Keyword-Recherche sind die Identifizierung von relevanten Keywords und die Maximierung des organischen Traffics auf deinen Webseiten.

Bevor du beginnst, solltest du dir überlegen, welche Informationen deine Nutzer suchen und welche Fragen sie möglicherweise stellen. Daraus kannst du mögliche Keywords ableiten. Die Ergebnisse deiner Recherche lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen:

  • Focus Keywords: Oft ist das der Oberbegriff des Themas der betreffenden Seite. Diese Keywords bestehen oft nur aus einem oder zwei Wörtern, haben jedoch ein hohes Suchvolumen. Leider sind sie oft auch sehr umkämpft. Erfolgreicher ist es, hier ein wenig spezifischer zu werden.
    Beispiele: „Schuhe“, „Software“. Besser: „Damen Schuhe“, „Buchhaltungs-Software“ und für z.B. „Planungs-Software“ eine eigene Seite / eigenen Blogartikel zu schreiben.
  • Long-Tail Keywords: Diese Keywords bestehen aus mehreren Wörtern und sind spezifischer. Sie haben zwar ein geringeres Suchvolumen, aber auch weniger Konkurrenz und sind leichter zu ranken. Beispiel: „Rote Sportschuhe kaufen“ oder „XY-Software wie installieren“.
  • Semantische Keywords:  das sind Begriffe, die inhaltlich mit dem Hauptkeyword einer Webseite oder eines Blogartikels verbunden sind. Sie ergänzen das Hauptkeyword und tragen dazu bei, den Kontext und die Bedeutung einer Seite besser zu verstehen. Durch die Verwendung von semantischen Keywords kannst du Suchmaschinen helfen, den Inhalt deiner Website genauer zu interpretieren, was sich positiv auf das SEO-Ranking auswirkt.
  • Ähnliche Keywords sind Begriffe, die thematisch mit dem Hauptkeyword verwandt sind, jedoch nicht unbedingt synonym sind. Sie erweitern den Suchbegriff und helfen, eine breitere Zielgruppe anzusprechen. Das Einbeziehen von ähnlichen Keywords in deine Inhalte ermöglicht es, eine vielfältigere Bandbreite von Suchanfragen abzudecken.

SEO Checkliste für Einsteiger Warum sind sie wichtig für SEO? Suchmaschinenalgorithmen werden immer intelligenter und legen mehr Wert auf die semantische Relevanz von Inhalten. Durch die Verwendung von semantischen und ähnlichen Keywords zeigst du, dass deine Webseite umfassend und informativ ist, was sich positiv auf die Suchmaschinenplatzierung auswirken kann.

Hier sind zwei Beispiele:

  1. Hauptkeyword: Webdesign
    – Semantische Keywords:** responsives Design, UX-Optimierung, visuelle Gestaltung
    – Ähnliche Keywords:** Website-Gestaltung, Online-Präsenz, benutzerfreundliches Design
  2. Hauptkeyword:  SEO
    – Semantische Keywords:  Keyword-Analyse, Backlink-Strategie, Meta-Tags
    – Ähnliche Keywords:   Suchmaschinenoptimierung, Sichtbarkeit im Web, SEO-Strategien

Durch die geschickte Integration solcher Begriffe in deine Inhalte kannst du die Relevanz deiner Website für Suchmaschinen und Nutzer gleichermaßen verbessern.

Tools und Methoden

Es gibt verschiedene Tools und Methoden, die dir bei der Keyword-Recherche helfen. Einige der beliebtesten sind:

  • KW-Finder: kostenloses Tool aus der Mangools-Suite. Es zeigt dir ähnliche und verwandte Keywords, deren Suchvolumen und die Keyword Schwierigkeit (KD Keyword Difficulty) an.
  • Ubersuggest: ebenfalls kostenlos, nur Registrierung erforderlich
  • Seobility – Keyword Recherche Tool: mein aktueller Favorit, nur Registrierung erforderlich. Lass dich von den zahlreichen weiteren Tools nicht verwirren. Die sind für Anfänger noch nicht geeignet.
  • Google Analytics und Search Console: Mit diesen kostenlosen Tools von Google kannst du detaillierte Informationen über die organische Suche auf deiner Webseite erhalten, sowie herauszufinden, welche Keywords am meisten Traffic generieren.
  • Google Keyword Planner: Ein weiteres Tool von Google, das oft zur Keyword-Recherche empfohlen wird.  In der kostenlosen Version ist es allerdings sehr ungenau. Es zeigt als Suchvolumen nur pauschal „100-1000“ an. Erst wenn ein Werbeguthaben über min. 100.- Euro einbezahlt wird, erhält man genaue Zahlen. Die Suche selbst kostet dann zwar nichts, das Werbeguthaben verringert sich dadurch also nicht. Es ist eigentlich für die Erstellung und Schaltung von Google-Ads gedacht.
  • Answer the Public: Dieses Tool generiert eine Liste von Fragen, die Nutzer zu einem bestimmten Thema stellen. Es ist sehr nützlich, um Long-Tail-Keywords und Nutzerintentionen zu identifizieren.

Neben Tools kannst du auch die folgenden Methoden in Erwägung ziehen:

  • Wettbewerberanalyse: Schaue dir die Keywords an, für die deine Konkurrenten ranken, und prüfe, ob sie auch für eine Seite relevant sind.
  • Google Suggest: Nutze die automatisch generierten Vorschläge von Google, die erscheinen, sobald du einen Suchbegriff eingibst – sie geben dir Aufschluss über populäre Suchanfragen.

Keywords und Nutzerintention verstehen

Eine wichtige Komponente der Keyword-Recherche ist das Verständnis der Nutzerintention hinter jedem Keyword. Dies beinhaltet, herauszufinden, welche Art von Inhalt der Nutzer sucht und wie du diesen Bedürfnissen entsprechen kannst.

Typischerweise gibt es vier verschiedene Nutzerintentionen:

  1. Informationsbedürfnis: Der Nutzer möchte mehr über ein bestimmtes Thema erfahren. (z. B. „SEO-Grundlagen“)
  2. Navigationsbedürfnis: Der Nutzer möchte eine bestimmte Webseite oder Ressource finden. (z. B. „Ultimative Checkliste für SEO-Einsteiger“)
  3. Transaktionsbedürfnis: Der Nutzer hat Interesse daran, eine Aktion auszuführen, wie z. B. einen Kauf. (z. B. „SEO-Tool kaufen“)
  4. Lokales Bedürfnis: Der Nutzer sucht nach Informationen oder Angeboten in einem bestimmten geografischen Bereich. (z. B. „SEO-Agentur Berlin“)

Nur wenn deine Inhalte die Intention der Nutzer passend adressieren, kann deine Webseite erfolgreich in den Suchergebnissen ranken und qualitativ hochwertigen Traffic generieren.

Onpage-Optimierung

Struktur und Inhaltsaufbau  SEO-Tipps Anfaenger

Onpage-Optimierung beginnt mit einem gut strukturierten Inhalt. Achte darauf, dass deine Texte in logischen Abschnitten organisiert sind. Verwende Überschriften (z.B. H2, H3,H4), um die Hauptpunkte hervorzuheben und den Text verständlicher zu machen. Eine klare Struktur trägt auch dazu bei, dass Suchmaschinen deinen Inhalt besser verstehen können.

  • Hauptüberschrift (H1), immer nur 1 je Seite
  • Zwischenüberschriften (H2)
  • Unterüberschriften (H3, H4)
  • Absätze – nicht mehr als 6 – 7 Zeilen
  • Listen (Bulletpoints, Zahlen)

Qualität des Inhalts

Die Qualität deines Contents ist entscheidend für eine erfolgreiche SEO-Strategie. Guter Inhalt ist:

  • Relevant: Dein Inhalt soll auf das Hauptthema deiner Seite ausgerichtet sein.
  • Informativ: Biete deinen Lesern hilfreiche Informationen.
  • Einzigartig: Vermeide doppelte Inhalte und bringe deine persönliche Note ein.
  • Aktuell: Halte deine Inhalte auf dem neuesten Stand.

Meta-Tags und Überschriften

Meta-Tags sind kurze Textausschnitte, die Suchmaschinen helfen, den Inhalt deiner Seite zu verstehen.
Besonders wichtig sind Meta-Tags aber auch, weil das der Text ist, mit der jede einzelne deiner Seiten in der Suchergebnisliste von Google angezeigt wird, d. h. dieser Text sollte daher nicht nur das Haupt-Keyword der betreffenden Seite enthalten, sondern auch zum Anklicken animieren. Die beiden wichtigsten Meta-Tags sind:

  1. Title-Tag: Der Titel deiner Seite ist sowohl für Besucher als auch für Suchmaschinen wichtig. Dein Haupt-Keyword muss im Title-Tag enthalten sein.
  2. Meta-Description: Die Beschreibung ist ein kurzer Text, der in den Suchergebnissen angezeigt wird. Eine gute Description erhöht die Chancen auf Klicks und ist eine Gelegenheit, deine Unique Selling Proposition (USP) hervorzuheben.

Interne Verlinkung und URL-Struktur

Die Verwendung von internen Links und einer gut durchdachten URL-Struktur verbessert die Navigation auf deiner Webseite und hilft dabei, deine Inhalte zu kategorisieren.

  • Interne Verlinkung: Verknüpfe relevante Inhalte untereinander, um Suchmaschinen beim crawlen auch auf weitere deiner Seiten zu leiten. Ein Crawler folgt grundsätzlich jedem Link, der er findet. Sind keine Links auf einer Seite, geht er einfach zur nächsten Website weiter.
  • URL-Struktur: Gestalte URLs logisch, eindeutig, leicht verständlich und mit möglichst flacher Hierarchie.
    Zum Beispiel: example.com/checkliste-seo-einsteiger/
    Was Google gar nicht mag: example.com/blog/seo/checkliste-seo-einsteiger/
  • Verwende „sprechende URLs“ : so nennt man URLs, aus denen man ablesen kann, worum es auf dieser Seite geht. Also keine kryptischen Abkürzungen, Nummerierungen oder sonstige Zahlen.
    Selbstverständlich beinhalten URLs das Haupt-Keyword für die jeweilige Seite.

Indem du die Onpage-Optimierung in deine SEO-Strategie integrieren, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, in den Suchergebnissen besser positioniert zu werden und Besucher auf deine Webseite zu locken.

Technisches SEO

Technisches SEO ist ein entscheidender Aspekt der Suchmaschinenoptimierung, der sich darauf konzentriert, wie gut Suchmaschinen deine Webseite crawlen und indexieren können. In diesem Abschnitt werden wir drei wichtige Aspekte des technischen SEO abdecken: Ladegeschwindigkeit der Webseite, Mobile Optimierung und strukturierte Daten und Sitemaps.

Ladegeschwindigkeit der Webseite

Eine schnelle Ladegeschwindigkeit ist für ein gutes Nutzererlebnis und ein besseres Ranking in den Suchmaschinen unerlässlich. Um die Geschwindigkeit deiner Webseite zu verbessern, kannst du Folgendes tun:

  • Optimiere deine Bilder (Komprimierung, passende Größe in Pixel und richtige Skalierung)
  • Reduziere die Anzahl an HTTP-Anfragen (z.B. durch Zusammenführen von CSS- und JavaScript-Dateien).
  • Nutze Browser-Caching.

Mit Google PageSpeed Insights kannst du die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite ermitteln und Verbesserungsmaßnahmen identifizieren und vornehmen.
Hast du eine WordPress-Website, dann kannst du viele technische Optimierungen mithilfe eines WP-Plugins erledigen. Ich empfehle dafür WP-Rocket, das nach einer ersten Analyse deiner Webseiten fast alle Standard-Verbesserungen eigenständig vornimmt. Zusätzlich kannst du dann noch eigene Einstellungen zur Optimierung durchführen.

Mobile Optimierung

Da immer mehr Nutzer über Mobilgeräte auf Webseiten zugreifen, ist die Optimierung für mobile Endgeräte entscheidend für den Erfolg deiner Webseite. Beim technischen SEO solltest du folgende Punkte beachten:

  • Verwende ein responsives Design, damit sich deine Webseite an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpasst
  • Achte auf eine gute Lesbarkeit und Bedienbarkeit auf Mobilgeräten
    – Ist kleine Schrift noch groß genug, um am Smartphone gelesen zu werden? Verursacht große Schrift in Überschriften unschöne Zeilenumbrüche? Beides sollte behoben werden. In den meisten WP-Themes gibt es eine Funktion, mit der man zu große / zu kleine Schrift speziell für die mobile Ansicht, verändern kann.
  • Vermeide Inhaltsformate, die auf Mobilgeräten nicht unterstützt werden

Zusätzlich kannst du deine Webseite mit dem Google Mobile Friendly Test überprüfen und gegebenenfalls optimieren.

XML-Sitemaps

Erstelle eine XML-Sitemap und reiche diese über die Google Search Console ein. Dies ermöglicht es Google, deine Webseite effizienter zu crawlen und zu indexieren. Als SEO-Einsteiger solltest du das auf jeden Fall mithilfe eines SEO-Plugins (anstatt manuell) tun.

Verwendest du WordPress, kannst du ein SEO-Plugin wie RankMath nutzen, um technisches SEO zu optimieren. Durch einfaches Anklicken im entsprechenden Menüpunkt kannst du dort eine XML-Sitemap erstellen lassen, die dann mit einem weiteren Klick automatisch an Google gesendet wird.

Es gibt noch eine ganze Reihe von weiteren SEO-Maßnahmen, die natürlich auch sehr wichtig sind. Als SEO-Anfänger ist es aber wichtig, dass du zuerst die Basics gelernt und umgesetzt hast. Viele der fortgeschrittenen Methoden setzen für ihre Anwendung auch das Basis-Wissen voraus.

Content Marketing und Mehrwert

Erstellen von zielgerichtetem Content

Content Marketing gehört auf jeden Fall zu SEO, denn es trägt maßgeblich zum Nutzererlebnis (User Experience) bei. Der erste Schritt im Content Marketing besteht darin, zielgerichteten Content zu erstellen. Dies bedeutet, dass du Inhalte erstellen solltest, die auf die Bedürfnisse und Interessen deiner Zielgruppe abgestimmt sind. Dabei können verschiedene Formate verwendet werden:

  • BlogartikelContent Marketing
  • Infografiken
  • Videos
  • Podcasts

Achte darauf, dass dein Content wertvoll und nützlich für deine Website-Besucher ist. Dies führt zu einer besseren Nutzererfahrung und erhöht die Chance, dass deine Inhalte geteilt und weiterempfohlen werden.

Content-Strategie und Vermarktung

Ohne eine klar definierte Content-Strategie und effektive Vermarktung wird es schwierig, erfolgreiches Content Marketing zu betreiben. Eine gute Strategie sollte die folgenden Elemente enthalten:

  1. Zieldefinition: Was möchtest du mit deinem Content erreichen? (z.B. mehr Traffic, höhere Conversion-Rate, bessere Kundenbindung)
  2. Zielgruppenanalyse: Wer sind deine potenziellen Kunden und was sind deren Bedürfnisse und Wünsche?
  3. Themenfindung: Welche Themen sind für deine Zielgruppe relevant und interessant?
  4. Content-Planung: Lege einen Redaktionsplan fest, der regelmäßig aktualisiert wird und alle geplanten Inhalte, Formate und Veröffentlichungsdaten enthält.

Die Promotion deiner Inhalte ist ebenso wichtig wie die Erstellung. Nutze verschiedene Kanäle, um eine größere Reichweite zu erzielen:

  • E-Mail-Newsletter
  • Social Media Business-Posts
  • evt. Pressearbeit
  • Kooperationen mit anderen Unternehmen oder Influencern

Nutzung von Social Media

Social Media kann ein wichtiger Bestandteil deiner Content Marketing Strategie sein. Nutze verschiedene Plattformen, um deine Inhalte zu teilen und die Interaktion mit deiner Zielgruppe zu fördern. Hier sind einige Tipps für die Nutzung von Social Media:

  • Wähle die passenden Plattformen: Es muss nicht jede Plattform sein – konzentriere dich auf diejenigen, auf denen du am ehesten deine Zielgruppe findest. Business-Kunden (B2B) also am ehesten auf LinkedIn.
  • Erstelle ansprechende Beiträge: Verwende ansprechende Bilder, kurze Texte und gezielte Verweise auf deine Website oder andere relevante Inhalte. Recherchiere, welche Gepflogenheiten auf dem jeweiligen Portal zum Erfolg führen. Auf jedem Portal findest du Fachleute, die in Posts oft auch ihr Know-How weitergeben.
  • Interagiere mit deiner Zielgruppe: Social Media ist ein Dialog – scheue dich nicht, auf Kommentare und Fragen zu antworten und eine Beziehung zu deinen Followern aufzubauen.
  • Messe deinen Erfolg: Nutze Monitoring-Tools, um die Performance deiner Beiträge zu analysieren und deine Strategie entsprechend anzupassen. Die beiden Business-Portale Xing und LinkedIn bieten beide integrierte Analyse-Daten.

Durch die Kombination von zielgerichtetem Content, einer gut durchdachten Strategie und effektiver Nutzung von Social Media kann sich dein Content Marketing als erfolgreiche Methode zur Steigerung von Mehrwert und Nutzererfahrung erweisen.

Linkbuilding und Offpage-SEO

Grundlagen des Linkaufbaus

Beim Linkaufbau geht es darum, Links von anderen Websites auf deine eigene Website zu erhalten. Durch effektiven Linkaufbau verbesserst du deine Autorität und Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Hier sind einige Tipps, um mit dem Linkaufbau zu beginnen:

  • Relevante Links: Achte darauf, dass die verlinkenden Websites thematisch zu deiner Website passen.
  • Qualität vor Quantität: Eine geringe Anzahl hochwertiger Backlinks ist besser als viele minderwertige Backlinks.
  • Natürlicher Linkaufbau: Vermeiden Sie den Einsatz von „Black-Hat-SEO“-Techniken wie gekaufte Links, Spam-Links oder automatisierte Link-Generierung. Auch gegenseitiger Linktausch wird von Google erkannt, und zwar nicht abgestraft, aber auch nicht belohnt. Hat also keine Wirkung.

Backlinks und deren Wert

Backlinks sind Links von anderen Websites, die auf deine Website verweisen. Diese sind in der Suchmaschinenoptimierung von großer Bedeutung, da sie als Empfehlungen und Vertrauenssignale für die Qualität deiner Inhalte betrachtet werden. Es gibt verschiedene Arten von Backlinks mit unterschiedlichem Wert:

  • DoFollow-Links: Diese Links tragen zur Stärkung deiner Autorität bei und sollten das Hauptziel deines Linkaufbaus sein.
  • NoFollow-Links: Trotz NoFollow-Attribut haben diese Links einen gewissen Wert, da sie auf den Traffic deiner Website einzahlen und ein natürlicheres Linkprofil erzeugen.

Es ist wichtig, den Wert Ihrer Backlinks regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls auf schädliche oder toxische Backlinks zu prüfen und diese zu entfernen.

Link- und Autoritätsaufbau

Der Aufbau von Autorität in den Augen der Suchmaschinen ist ein zentraler Aspekt des Linkaufbaus. Hier sind einige Strategien, um deine Autorität und Linkpopularität zu erhöhen:

  1. Hochwertige Inhalte: Erstelle qualitativ hochwertige und wertvolle Inhalte, die von anderen Websites natürlich verlinkt werden.
  2. Outreach: Kontaktiere Webmaster oder Blogger aus deiner Branche und stelle ihnen deine Inhalte vor, um potenzielle Backlinks zu erhalten.
  3. Gästeblogging: Schreibe Fachartikel für andere Websites, so gen. Gastartikel und erhalte dafür einen Backlink zu deiner eigenen Website.
  4. Soziale Medien: Nutze soziale Medien, um deine Inhalte zu teilen und auf deine Website aufmerksam zu machen.
  5. Branchenverzeichnisse: Trage deine Website in relevanten Branchenverzeichnissen ein, um weitere wertvolle Backlinks zu erhalten. Aber Achtung vor „Webkatalogen“, die vor 15 Jahren mal Standard waren und es heute noch vereinzelt gibt. Das ist vergebliche Liebesmüh‘, dortige Links werden von Google und anderen Suchmaschinen nicht mehr gewertet, sind also umsonst.

Beachte, dass der Link- und Autoritätsaufbau Zeit und Geduld erfordert, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Bleibe stets auf dem Laufenden über die neuesten SEO-Trends und passe deine Strategie entsprechend an, um langfristig erfolgreich im Linkbuilding und Offpage-SEO zu sein.

SEO-Monitoring und -Tools

Einsatz von SEO-Tools

Um erfolgreich in die Welt der Suchmaschinenoptimierung einzutauchen, benötigst du effektive SEO-Tools. Diese Tools helfen dir dabei, deine Website zu analysieren und optimieren, sodass du bessere Suchergebnisse und Rankings erzielen kannst. Einige empfehlenswerte Tools umfassen:

  • Keyword-Recherche-Tools: Diese helfen dir, die richtigen Keywords zu finden, auf die du dich konzentrieren solltest.
  • On-Page SEO-Tools: Diese ermöglichen die Analyse der technischen Aspekte deiner Website, z. B. Ladezeiten, Meta-Informationen und mehr.
  • Backlink-Analyse-Tools: Mit diesen kannst du dein Backlink-Profil überprüfen und Möglichkeiten zur Verbesserung identifizieren.

Google Search Console

Ein wichtiges Werkzeug zur Überwachung deiner Website ist die Google Search Console. Sie bietet dir eine Vielzahl von Daten und Berichten an, die dir aufschlussreiche Informationen über die Leistung deiner Website liefern. Hier sind einige Punkte, die du in der Search Console überprüfen kannst:

  1. Indexierungsstatus: Stelle sicher, dass deine Seiten korrekt von Google erfasst und indexiert (in den Index aufgenommen) wurden. Webseiten, die nicht im Google-Verzeichnis enthalten sind, können in keinem Suchergebnis angezeigt werden.
  2. Crawling-Fehler: Überprüfe, ob es Probleme beim Crawling deiner Website gibt, und behebe diese entsprechend.
  3. Keywords: Sehen Sie sich die Suchbegriffe an, für die Ihre Website bereits in den Suchergebnissen erscheint. Jede Webseite rankt immer für mehrere Suchbegriffe, nie nur für einen.

Es ist wichtig, die Google Search Console regelmäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass deine Website weiterhin gut in den Google-Suchergebnissen abschneidet. Daher ist es äußerst ratsam, dass du deine Website bei der Search Console anmeldest.

Analyse und Auswertung

Bei der Nutzung von SEO-Tools ist es unerlässlich, die gesammelten Daten zu analysieren und auszuwerten. Hier sind einige Punkte, auf die du besonders achten solltest:

  • Rankings: Überprüfe, wie deine Website in den SERPs abschneidet. Achte dabei auf Verbesserungen oder Verschlechterungen.
  • Organischer Traffic: Analysiere den Traffic, der über die Suchmaschinen auf deine Website kommt. Steigende Zahlen sind ein Indikator für erfolgreiches SEO.
  • Seitenleistung: Identifiziere Seiten, die bei den Suchergebnissen gut oder schlecht abschneiden, und passe deine Strategie entsprechend an.

Letztendlich ist die Nutzung von SEO-Monitoring und -Tools entscheidend, um deine Website zu optimieren und bessere Suchergebnisse zu erzielen. Nimm dir die Zeit, diese Werkzeuge einzusetzen und die gesammelten Daten zu analysieren, um deine Website kontinuierlich zu verbessern.

Nutzerverhalten und Usability

User Experience auf der Webseite

Um eine erfolgreiche SEO-Strategie zu entwickeln, ist es wichtig, sich auf die Nutzererfahrung (User Experience, UX) zu konzentrieren. Eine gute UX sorgt dafür, dass Ihre Besucher zufrieden sind und länger auf Ihrer Webseite verweilen. Hier sind einige Aspekte, die Sie beachten sollten:

  • Struktur und Navigation: deine Webseite sollte eine klare Struktur haben, die es Nutzern ermöglicht, problemlos durch die verschiedenen Bereiche zu navigieren. Verwenden aussagekräftige Menüpunkte und biete eine Suchfunktion an, um das Auffinden von Inhalten zu erleichtern.
  • Lesbarkeit: Achte darauf, dass Texte und Schriftarten leicht lesbar sind. Verwende ausreichend Zeilenabstand und Weißraum, um einen überladenen Eindruck zu vermeiden.
  • Mobilfreundlichkeit: Stelle sicher, dass deine Webseite auf mobilen Geräten ebenso gut funktioniert wie auf Desktops. Google bevorzugt mobilfreundliche Webseiten, und viele Nutzer surfen über ihre Smartphones oder Tablets.
  • Ladezeiten: Eine schnelle Ladegeschwindigkeit ist sowohl für die Nutzererfahrung als auch für das Ranking bei Google entscheidend. Optimieren Sie Bilder, Skripte und Stylesheets, um Ballast und lange Ladezeiten zu vermeiden.

Nutzerfreundlichkeit und Conversion-Optimierung

Neben der User-Experience auf deiner Webseite solltest du auch die Nutzerfreundlichkeit (Usability) und die Conversion-Optimierung nicht außer Acht lassen. Hier sind einige Punkte, die dir helfen, diese Aspekte zu verbessern:

  1. Call-to-Action (CTA): Nutze auffällige und zielgerichtete CTA-Buttons, um deine Besucher zu bestimmten Handlungen aufzufordern, wie zum Beispiel Produkte in den Warenkorb legen oder Kontakt aufnehmen.
  2. Formulargestaltung: Gestalte Formulare einfach und übersichtlich, um die Abbruchrate zu verringern. Verzichte auf unnötige Felder und verwende hilfreiche Fehlermeldungen, um den Nutzern bei Fehleingaben Orientierung zu bieten.
  3. Vertrauensbildung: Präsentiere Kundenbewertungen, Testimonials und Zertifikate, um das Vertrauen deiner Besucher zu gewinnen und die Conversion-Rate zu erhöhen.
  4. Personalisierung: Passe Inhalte an die Bedürfnisse deiner Nutzer an, um deren Relevanz und Wert zu erhöhen.

Indem du auf diese Aspekte achtest und sie in deiner SEO-Strategie berücksichtigst, verbesserst du nicht nur die Nutzererfahrung und Usability deiner Webseite, sondern auch deren Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.

Beginne mit der Auswahl und Platzierung von relevanten Keywords, der Optimierung von Meta-Tags und der Erstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten. Achte auch darauf, deine Website für Mobilgeräte zu optimieren und eine gute Seitenladezeit zu gewährleisten.

Um einen effektiven SEO-Start zu gewährleisten, solltest du zunächst eine Keyword-Recherche durchführen, um zu verstehen, welche Begriffe für Ihre Zielgruppe relevant sind. Wie du konkret einen Blogartikel oder eine einzelne Webseite optimierst, kannst du in dieser Anleitung nachlesen und lernen:

Es hängt von deinen Vorkenntnissen und deinem Engagement ab, aber im Durchschnitt solltest du mindestens drei bis sechs Monate einplanen, um grundlegende SEO-Kenntnisse zu erwerben und erfolgreich umzusetzen.

Die Kosten für die Beauftragung einer SEO-Agentur variieren je nach Umfang und Dauer der Zusammenarbeit. Im Allgemeinen liegen die Preise zwischen 500 und 5.000 Euro pro Monat, aber es ist wichtig, mehrere Agenturen zu vergleichen und ein Angebot einzuholen, um ein passendes Angebot für dein Budget zu finden.

Wenn du dich in SEO einarbeitest, weiterbildest und Schritt-für Schritt das Gelernte umsetzt, kannst du im Prinzip fast alles selbst machen. Konzentriere dich aber in den ersten Wochen auf die Grundlagen, wie hier in diesem Artikel beschrieben und mache dich erst dann an die fortgeschrittenen Techniken.

Einige empfehlenswerte SEO-Tools für Einsteiger sind:

KW-Finder von Mangools, Ubersuggest und/oder das Keyword Recherche Tool von Mobility, für die Keyword-Recherche. Von allen 3 gibt es eine kostenlose Version.
Jeweils zusätzlich sollte auch Google Suggest und Google „Ähnliche Anfragen“

Google Search Console, um die Indexierung und das Tracking deiner Website zu überprüfen,

WP RankMath: ein MUSS, wenn du mit WordPress arbeitest. Damit kontrollierst und führst du die wichtigsten SEO-Anforderungen direkt auf deiner Webseite/Blogartikel im Backend von WordPress durch.

Einen Blick wert ist auch das Website-Onlinetool von Seobility. Da hast du in der kostenlosen Version eine Website-Analyse pro Woche frei und bekommst jedes Mal eine ausführliche Liste zu den Bereichen Technik und Meta, Struktur und Inhalt, mit allen Punkten und Fehlern auf deiner Website.
Allerdings solltest du dafür bereits einige Kenntnisse haben, sonst wirst du mit den Fachbegriffen nicht viel anfangen können, bzw. gar nicht wissen, wie du die entdeckten Fehler beheben kannst.